Subjektversionen

Judith Klemenc

Subjektversionen

Möglichkeiten der Individualisierung in der Kunstdidaktik

Kunst und Bildung, hg. von Carl-Peter Buschkühle, Joachim Kettel und Mario Urlaß, Bd. 5

Mit Libreka reinlesen

1. Aufl. 2009, 108 Seiten mit Abb.,
Broschur 15,8 x 23,5 cm
ISBN: 978-3-89896-367-1

In den Warenkorb

17,50 €

Die Ingwer-Knolle ist für Judith Klemenc eine Verkörperung des Rhizoms von Gilles Deleuze und Félix Guattari: eine andere Form des Denkens, das nicht in hierarchische Strukturen eingebettet ist, sondern sich fortbewegt, sich verdichtet, verflechtet, Knollen bildet und sich wieder in verschiedenen Richtungen weiter fortbewegt.
In ihrer Arbeit über die Möglichkeiten der Individualisierung im Kunstunterricht wird dieses rhizomatische Denken entlang den Inhalten von Geschlechtsidentität und -zugehörigkeit, Gender-Doing, Bildidentitäten oder Subjektinszenierung exemplarisch verdichtet. Der Lernort Schule wird als Bühne reflektiert, auf der durch ästhetische prozessuale Arbeit Subjektversionen nach- und aufgespürt werden können.
Diese Inhalte sind wiederum die Verflechtungen, an denen sich Gedanken verdichten und in einem unvorhersehbaren Raum einen Dialog mit der Leserin, dem Leser auslösen, der wiederum auf Spuren hindeutet. Jene Spuren sind es, die eine ästhetische Arbeit umschreiben und in ihrem unvollendeten Dasein auch ein wunderbares Theater meinen, in dem all die (Geschlechts-)Identitäten, die auch Subjekt aufrufen, reflektiert, dekonstruiert und nicht zuletzt auch anders interpretiert und inszeniert werden können.

Weitere Bücher zum Thema

SelbstFREMDheit

Elemente einer anderen Kunstpädagogik

Details

Tischgesellschaft

Künstlerische Praxis in Lehr- und Lernprozessen

Details

Mensch Bilder Bildung

Details

Selbst-Bildung

Die Perspektive der Anthropoästhetik

Details

Die Werkstatt als Lernort

Impulse für den Kunstunterricht

Details