Dokumentieren, Vermitteln und Bewahren - Dreidimensionale Modelle in der World Heritage Education

Christine Anna Katharina Maria Flamme

Dokumentieren, Vermitteln und Bewahren - Dreidimensionale Modelle in der World Heritage Education

Eine Grundlagenforschung zu Architektur- und Technikmodellen und Analyse ihres Potentials als Informationsträger am Beispiel des UNESCO-Welterbes Zeche Zollverein

Artificium – Schriften zu Kunst und Kunstvermittlung, hg. von Kunibert Bering, Bd. 63

1. Auflage 2018, 532 Seiten mit zahlreichen größtenteils farbigen Abb.,
Klappenbroschur 15,2 x 23 cm
ISBN: 978-3-7455-1014-0

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Modelle begegnen uns überall und wirken in entscheidender Weise auf unsere Denkprozesse ein. Dieses Buch bietet eine umfassende allgemein-wissenschaftliche Grundlage zu dreidimensionalen Modellen.
Die Autorin thematisiert nach Sichtung des Forschungsstandes und einem Überblick über die unterschiedlichen Modellarten ganz konkret materielle und digitale Architektur- und Technikmodelle. Neben einer Zusammenfassung der Modellgeschichte und einer Beschreibung der Entwicklung und des Funktionswandels von dreidimensionalen Modellen im Laufe der Zeit sind außerdem Ausführungen zum Modellbau und speziellen Herstellverfahren enthalten. Insbesondere werden auch Modellarten im bergmännischen und kunsthandwerklichen Kontext vorgestellt.

Während im Bereich der Mediendidaktik Visualisierungsformen wie Texte oder Bilder bereits hinreichend Beachtung gefunden haben, wurden dreidimensionale Modelle in ihrer Funktion als Vermittlungsinstrument bisher noch sehr wenig thematisiert.

Das vorliegende reich bebilderte Buch, das an der Schnittstelle von Kunst, Architektur, Museumspädagogik, Geschichte sowie Technik und Bergbau anzusiedeln ist, nimmt sich der Aufgabe an, insbesondere unter Berücksichtigung aktueller musealer Strategien der Wissensvermittlung, Modelle in ihrer Funktion als Informationsträger zu beleuchten.

Wie können Modelle effizient an Denkmälern, in Museen oder in anderen Bildungsinstitutionen eingesetzt werden? Weltweit stehen auch die zahlreichen Natur- und Kulturerbestätten vor der Aufgabe, dem Bildungsauftrag der UNESCO gerecht zu werden. In der World Heritage Education wurde die Einsatzmöglichkeit von Modellen jedoch bisher nicht hinreichend erforscht. Das hohe Vermittlungspotential der unterschiedlichen Typen von Architektur- und Technikmodellen wird daher hier konkret am Beispiel der UNESCO-Welterbestätte Zollverein aufgezeigt. Wie werden durch das Medium »Modell« die Interessen und Ziele der UNESCO transportiert? Wie dienen Modelle dazu, die zentralen Besonderheiten der Zeche Zollverein und das bergbauliche Wissen weiterzugeben?

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