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Eleonore Fronk und Werner Andreas»Besoffen, aber gescheit«Joseph Roths Alkoholismus in Leben und WerkÜbergänge • Grenzfälle. Österreichische Literatur in Kontexten, hg. von Thomas Eicher, Fritz Hackert und Bernd Hamacher, Bd. 5 |
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1. Auflage 2002, 200 Seiten, |
38,00 SFr |
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Über Joseph Roths Alkoholismus wurden in der einschlägigen Forschung zahlreiche Randbemerkungen gemacht. Eine geschlossene Darstellung, die Leben und Werk unter dieser Perspektive betrachtet, liegt bisher jedoch noch nicht vor. Dieses Buch unternimmt einen wichtigen Vorstoß, um diese Lücke zu schließen. Das Besondere an ihm ist indessen nicht nur die Thematik, sondern vor allem die Herangehensweise der Autoren. Sie nehmen sich des Problems keineswegs als Germanisten und Literaturwissenschaftler an, sondern als Psychiater. Diese für die Roth-Forschung ungewohnte Sichtweise fördert Ergebnisse zu Tage, die ganz sicher Anlass zu weiteren Diskussionen geben werden.
Informationen zu den Autoren
Eleonore Fronk, geb. 1951, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, studierte Musik, Anglistik, Germanistik und Medizin an den Universitäten in Madison (Wisconsin), Stuttgart und Tübingen. Approbation 1984; 1985-1994 Assistenzärztin; seit 1994 Leitende Ärztin der Abteilung Gerontopsychiatrie im Zentrum für Psychiatrie in Zwiefalten.
Werner Andreas, geb. 1926, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie im Ruhestand, studierte Medizin in Mainz und München. Promotion und Approbation 1956; Assistenzarzt in Hamburg-Harburg 1956-1957, im Psychiatrischen Landeskrankenhaus Zwiefalten 1958-1960. Nach Ausbildung zum Facharzt für Neurologie und Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie 1966-1991 Oberarzt im Psychiatrischen Landeskrankenhaus Zwiefalten. Daneben umfangreiche Gutachtertätigkeit und Mitarbeit im ärztlich-wissenschaftlichen Beirat des Verbandes der Spätheimkehrer und Vermisstenangehörigen.
mit CD: Dietmar Grieser liest Joseph Roth