|
Wolfgang Manekellerzwischen himmel und handyLyrik und Gedankenspiel |
|
|
1. Auflage 2001, 80 Seiten, |
23,00 SFr |
|
Die Frage »Wozu dienen Gedichte?« mit der Antwort »Dazu, dass Lesende sie weiterdenken« im Aphorismusteil des themenreichen Buches verweist auf die Offenheit der sowohl poetischen als auch anklagenden und nach Sinn und Erkenntnis suchenden Schreibweise Wolfgang Manekellers.
Undogmatisch, fragend und zweifelnd trotz beherzter Kritik an der kriegerischen Politik, dem Zeitgeist der Belanglosigkeiten und falschen Betroffenheiten und als Anwalt der Tiere ist seine Dichtung, die sich zwischen den Koordinaten Vergangenheit, Gegenwart und hoffnungsvoller Zukunft orientiert. Alltags-, Natur-, Antizivilisations- und autobiografische Gedichte färben die poetische Leinwand. Neben den Dissonanzen strenger Selbstbefragung und seelischer Beunruhigung stehen alterslyrisch-elegische Akkorde und melodische Bögen geglückter Momente. Die Gegensätze »Ich und Welt«, »Augenblick und Dauer« werden gelassen philosophisch betrachtet. Rätselhaft bleibt die Existenz des Einzelnen in seinem Einsamkeitsgehäuse und wird von den Fragen »Woher kommen, wohin gehen wir?« umkreist.
Mit spitzem, sprachlich präzise arbeitenden Stift setzt Manekeller das Wort in seinen Aphorismen und Kurzgedichten ein, während die langen Gedichte balladeske Züge haben, durch die eigene Lebenszeit wandern, in die sie ihre Spuren schreiben.
Lyrik, Aphorismen
Lyrik, Aphorismen, Gedanken über Gedichte
Gedichte, Aphorismen, Prosa