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Peter Conrady und Thomas Eicher (Hg.)Leuchtturmprojekt Lese(r)förderungEine DokumentationLesen und Medien, hg. von Peter Conrady und Thomas Eicher, Bd. 8 |
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1. Auflage 2000, 76 Seiten, |
24,00 SFr |
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»Die bürgerliche Presse feixte, von linksliberal bis erzkonservativ. Denn in der Tat sollte man annehmen, dass bei Germanistik-Studenten, die später als Deutsch-Lehrer und Lehrerinnen auf Kinder losgelassen werden, die ›Kunst des Lesens‹ zur kulturellen Grundausstattung gehört, die man normalerweise im Gymnasium erwirbt. Was aber konnte das [...] Projekt der ›Lese(r)förderung an der Hochschule‹ anderes bedeuten, als dass besagte Germanistik-Studenten des Lesens eben nicht kundig sind, und dass sie deshalb von der Hochschule in diese grundlegende Kulturtechnik eingeführt werden müssen? [...] Hier soll nun das o. g. ›Leuchtturmprojekt‹ ansetzen; es soll Defizite beseitigen helfen und durch Lehrveranstaltungen, Tagungen und Publikationen die Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, wie wichtig ein ausgeprägtes Leseverhalten und eine positive Lesemotivation für unsere Kultur und Gesellschaft sind. [...] Spielt die Universität hier wirklich nur ›Vorschule‹, versäumt also ihren eigentlichen Auftrag und handelt sich deshalb verdienten Spott ein?
Wir jedenfalls glauben, dass es aller Ehren Wert ist, wenn künftige Deutschlehrer trickreich mit dem Bazillus der Leselust angesteckt werden [...].«
Paul-Wolfgang Wührl
Dieser Band dokumentiert die Arbeit des Leuchtturmprojekts zwischen 1996 und 2000, seine Veranstaltungen, seine Publikationen und die Reaktionen der Presse.
Projektdokumentation 1996-1998