Ernst Jüngers ›Heldenehrung‹

Dirk Blotzheim

Ernst Jüngers ›Heldenehrung‹

Zu Facetten in seinem Frühwerk

Mit Libreka reinlesen

1. Auflage 2000, 172 Seiten,
Broschur 13,8 x 21 cm
ISBN: 978-3-932740-62-6

In den Warenkorb

32,00 SFr
18,00 €

Ernst Jünger sah den von ihm propagierten Heroismus in einer langen literarischen und philosophischen Tradition von Homer bis Nietzsche. In seinen ersten fünf Werken setzt er sich intensiv mit dem Ersten Weltkrieg auseinander, der für ihn die Gelegenheit bot, seine heroischen Vorstellungen zu verwirklichen.
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich dies im Frühwerk von In Stahlgewittern bis Feuer und Blut manifestiert, und sie geht der Frage nach, ob der jüngersche Heroismus vielleicht nichts weiter als eine in der Phantasie des Autors existente Form der Wirklichkeitsbewältigung ist.
Es wird Jüngers ›Weg zum Helden‹ nachgezeichnet, beschrieben, wie er den Kampf ›als Chance für heroische Situationen‹ begreift und schließlich, wie Jünger die eigenen heroischen Ansprüche mit der unritterlichen Wirklichkeit der Materialschlacht in Einklang zu bringen versucht.
Dabei agiert Jünger fast wie ein moderner Don Quijote, der im Grunde weiß, dass seine Vorstellung von Heroismus, verwirklicht im Krieg, nur ein utopischer Gegenentwurf zur Wirklichkeit ist.