|
Wolfgang Manekellerals finge alles erst anLyrik, Aphorismen |
|
|
1. Auflage 1999, 76 Seiten, |
23,00 SFr |
|
Wolfgang Manekellers Gedichte lesen sich als eine täglich neu zu erfahrende Möglichkeit, ein Du, die Worte und die Natur mit feinen Pinselstrichen abzutasten. Die poetische Sprache, die sich in einem abgesteckten, naheliegenden Raum bewegt, setzt sparsam und treffend ihre Mittel ein. Ein wehmütig-heiterer Ton durchzieht die Strophen. Scheinbar Gegensätzliches vereint sich in Harmonie. Die alten Themen Liebe und Tod, Naturereignisse ohne Katastrophenalarm, aber auch Kritik am Zeitgeist tragen den Gestus des Meditativen, der Gelassenheit und der Geduld. Lyrik wird zu einem erwärmenden, freudigen Daseinsgrund, zu einem Credo, das auch formal in einer Tradition steht und deshalb zeitweilig den Reim nicht scheut.
Die Aphorismen haben Biß und Witz. Auf den kritischen Punkt gebracht werden die demolierte und korrumpierte Gegenwart und das ihr angepaßte Verhalten des Nachbarn und Mitmenschen in Deutschland und anderswo.
Lyrik, Aphorismen, Gedanken über Gedichte
Lyrik und Gedankenspiel
Gedichte, Aphorismen, Prosa