Kiyonori Kikutake als Wegbereiter

Antje Wagenknecht

Kiyonori Kikutake als Wegbereiter

Visionen und Realisationen des Bauens mit dem Element Wasser

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1. Auflage 2012, 348 Seiten
mit 328 sw-Abb.,
Broschur 15,8 x 23,5 cm
ISBN: 978-3-89896-464-7

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In den letzten Jahren hat eine besondere Bauaufgabe auf sich aufmerksam gemacht: Das Bauen am oder auf dem Wasser. Architekten haben Ufer und Kais bebaut, schwimmende Häuser entwickelt oder künstliche Inseln als neues Bauland aufschütten lassen. Die Entwicklungsgesellschaften und Makler dieser neuen Gebiete annoncieren die unmittelbare Nähe zum Wasser als neue und hohe Lebensqualität.
Mit der vorliegenden Arbeit wird nun erstmals einer der Pioniere der schwimmenden Städte ausführlich vorgestellt: Kiyonori Kikutake (1928–2011). Der japanische Architekt hat bereits 1958 Prototypen seiner aquatischen Architektur – der »Marine Cities« oder »Ocean Cities«, wie er sie selbst nennt, – vorgestellt. 18 Visionen für diese neuen Lebensorte auf dem Wasser hat er entworfen. Ein Projekt, die »Aquapolis«, konnte 1975 im Rahmen der »International Ocean Exposition« in Okinawa (Japan) als offizieller Beitrag Japans realisiert werden. Im Anschluss an die Arbeiten von Kiyonori Kikutake werden weitere Beispiele für Städte am und auf dem Wasser, die in den letzten Jahrzehnten entstanden sind, vorgestellt.
Die Publikation wendet sich an Kulturwissenschaftler, Bauhistoriker, Architekten und an alle, die sich intensiver mit den Fragen der Entwicklung zukünftiger Stadtformen beschäftigen wollen.
Neben der Entwicklungsgeschichte der Projekte liegt ein besonderes Augenmerk auf der Darstellung des kulturellen Kontextes, aus dem die Entwürfe und Realisationen entwickelt wurden. Das Wohnen und Leben in den Wasserstädten zeigt sich so auch als eine gesellschaftliche Vision zukünftiger Lebensstile.

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