Zum Lichtstern der Zeit

Konstanze Petersmann

Zum Lichtstern der Zeit

Gedichte

edition exemplum

1. Auflage 2010, 76 Seiten,
Broschur 13 x 21 cm
ISBN: 978-3-89896-411-1

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»Im Schatten der Worte/ entziffern wir/ den Laut der Zeit«.

Dieses Entziffern unternimmt Konstanze Petersmann in ihren weit ausgreifenden und dabei unendlich filigranen poetischen Bildern. Im Erleben des Augenblicks scheint zugleich das Fließen der Zeit auf, in der endlichen Existenz des Menschen zugleich seine Teilhabe an der Unendlichkeit des kosmischen Universums.
Himmel und Erde, Licht und Schatten werden auf ein weites Spektrum kultureller Assoziationen bezogen: Michelangelos Erschaffung der Welt, der Garten Vergils, die Zwiebeltürme an der Uralstraße, die Henoch-Apokalypse von Qumran …
Das synästhetische Verfließen von Naturempfinden und kulturellen Mythen unterstreicht die ganzheitliche Weltwahrnehmung, was den Gedichten nicht nur ihren besonderen poetischen Charme verleiht, sondern zu einem Nachdenken über den Ort des Menschen in der Welt, jenseits des Tagesgeschäfts, anregt.
Christa Ebert

 


Informationen zur Autorin

Konstanze Petersmann, geb. 1942 in Danzig, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seit 1993 veröffentlicht sie in Anthologien und Zeitschriften, 2004 erschien ihre erste Lyrikmonographie Spiegeltraum. In der »edition exemplum« erschien 2008 ihr Lyrikband Am Rande der ungestillten Brunnen.

 


Leseprobe
 
AUFSCHWEBENDES SCHWEIGEN

eingefaltet in die Nischen der Nacht,
konnte kein Traum
den Grund der Seelentiefe stören. –
… in dunkler Erinnerung
lauschten die Welten
ihrer Erfüllung:
in sinnender Klarheit
dem Sonnenufer zu; hoffend …,
in den Gezeiten der Gestirnbahnen – und
im Spiegel eines
silberklingenden Raumes …
 
 

Rezensionen:

»In ihrem dritten Lyrikband gelingt es Konstanze Petersmann faszinierende Metaphern zu finden und Chiffren zu entwickeln, um das anschaulich zu machen, was nicht zu sehen, sondern nur zu erleben ist.«
Rheinische Post Düsseldorf, 17. Dezember 2010

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