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Frank HohlSelbst-Entwicklung durch CoachingEin Leitfaden für Leitungskräfte und Pflegeteams |
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1. Auflage 1999, 112 Seiten, |
26,00 SFr |
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Durch das Gesundheitsstrukturgesetz werden Entwicklungen im Gesundheitswesen gefordert, die ohne die selbstverantwortliche Mitarbeit jedes einzelnen Mitarbeiters kaum funktionieren können – schon gar nicht durch Anordnung von oben. Mitarbeiter, ganz gleich in welcher Berufsrolle sie ihren Beitrag leisten, wollen und müssen an strukturellen Änderungen von Organisationen beteiligt werden. Und Führungskräfte müssen sich auf jede Art von Änderungen einstellen können und ihre Flexibilität und Aufgeschlossenheit in die Mitarbeiterführung einfließen lassen. Um Effizienz, Professionalisierung, Qualitätssicherung etc. dauerhaft umzusetzen, bietet sich Coaching an. Wie andere Beratungsmethoden hat es das Ziel, selbstregulative Kräfte in Organisationen zu stärken, um sich bei Gelingen überflüssig zu machen. Höhere Mitarbeiterzufriedenheit, Kollegialität, Leistungs- und Durchhaltevermögen, Flexibilität, Qualitätssicherung und Sicherheit für Arbeitnehmer und Arbeitgeber können Resultate eines Coachingprozesses sein.
Der Autor geht von der Frage aus, wie Mitarbeiter dort abgeholt werden können, wo sie sich in Zeiten höherer Arbeitsbelastungen oft befinden, z. B. in der Unzufriedenheit über schlechte Bezahlung, in Konflikten, in der ›inneren Emigration‹ oder im ›Dienst nach Vorschrift‹. Solche letztlich menschlichen Phänomene können durch zeitgemäßes, integratives und kooperatives Management in Organisationen verhindert werden.
Informationen zum Autor
Frank Hohl, geb. 1954, absolvierte nach einer Handwerkerlehre, verschiedenen Zwischenstationen in Handwerk, Gastronomie und Werbefotografie eine Krankenpflegeausbildung. Danach bildete er sich in der tiefenpsychologisch orientierten Gestaltungstherapie weiter, schloss Weiterbildungen in Psychodrama, Supervision und Coaching ab und arbeitete als Ko-Leiter und Supervisor in denselben Instituten für Ausbildungsgruppen. In seiner nunmehr 30jährigen beruflichen Laufbahn sammelte er Erfahrungen in pflegender, therapeutischer, beratender und leitender Funktion. Als Honorarkraft supervidiert er personalleitende Mitarbeiter und Pflegeteams in sozialen Einrichtungen und Ausbildungsinstituten. Diverse Veröffentlichungen in Fachzeitschriften.
Rezensionen:
»Der Leitfaden für Führungskräfte in sozialen Einrichtungen hält viele fundierte Ratschläge zur Mitarbeiterführung, zur Konfliktlösung und zur nachhaltigen Verbesserung des Betriebsklimas und der Motivationslage bereit.«
Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik, 4/2000