Inklusion

Ju-Hwa Lee

Inklusion

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept von Andreas Hinz im Hinblick auf Bildung und Erziehung von Menschen mit Behinderungen

Schriften zur Pädagogik bei Geistiger Behinderung, hg. von Erhard Fischer, Bd. 1

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1. Aufl. 2010, 248 Seiten,
Broschur 14 x 21 cm
ISBN: 978-3-89896-405-0

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»[…] eine höchst lesenswerte und eine den fachlichen Diskurs bereichernde Arbeit. Man kann sich auf eine angeregte Diskussion freuen!«
Ute Schütte, Erwachsenenbildung und Behinderung 1-2/2010

Inklusion ist derzeit eine dominierende Leitidee in der Heil- und Sonderpädagogik in Deutschland und findet, verstärkt seit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention, immer mehr Zuspruch. Mit dieser Entwicklung geht einher, dass der Begriff zunehmend inflationär verwendet wird und Verwirrung stiftet.

Dies liegt vor allem daran, dass in Deutschland die Integrationspädagogik schon seit über 30 Jahren Fuß gefasst hat und weiterentwickelt wurde. Insofern stellt sich die Frage, wie der Inklusionsbegriff von dem der Integration abzugrenzen ist. Zudem gilt es, unterschiedliche Formen von Inklusion zu unterscheiden.

Diese Umstände nimmt die Autorin zum Anlass, das Konzept von ¬Andreas Hinz, einem der wichtigsten Vertreter der Inklusion im deutschsprachigen Raum, auf seine Folgerichtigkeit und Umsetzungsmöglichkeit hin zu untersuchen. Hinz stellt – in Abgrenzung und Ablehnung des Integrationskonzeptes – hohe Anforderungen an das Verständnis von Inklusion. Vor diesem Hintergrund wird gefragt und geprüft, ob das Konzept in seinen theoretischen Grundzügen in sich stimmig und widerspruchsfrei ist. Des Weiteren ist Inklusion seiner Auffassung nach ein Reformvorschlag, den man sofort praktizieren kann. Wie aber ist eine Umsetzung in der Praxis möglich?

 


Informationen zum Autor

Lee, Ju-Hwa, geb. 1975, Dr. phil., MA; Studium der Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Pädagogik bei Geistiger Behinderung an der Universität Würzburg. 

 


 

Rezensionen:

»Wer an einer sachlichen, aber eben auch kritischen Betrachtung der Inklusion interessiert ist, dem sei die Lektüre des ganzen Buches und die Auseinandersetzung mit allen aufgeführten Kritikpunkten wärmstens empfohlen. […] Es ist tatsächlich ein beachtenswertes Buch, dem man viele Leserinnen und Leser wünscht.«
Prof. Dr. Urs Haeberlin, Vierteljahreszeitschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 3/2011
 
»Ju-Hwa Lee gelingt mit ihrer kritischen Auseinandersetzung zum Inklusionskonzept von Andreas Hinz eine angesichts der gegenwärtigen bildungspolitischen Diskussion hoch aktuelle, umfassend und sorgfältig recherchierte sowie theoretisch fundiert untermauerte Analyse. [...] Das Buch wendet sich mit seinem theoretischen Anspruch an eine Zielgruppe, die sich vertieft mit den erziehungswissenschaftlichen und bildungspolititschen Aspekten der Integration, Inklusion und des gemeinsamen Unterrichts befasst, und dürfte damit die fachliche Diskussion sehr bereichern und vor allem zu deren Versachlichung beitragen.«
Tobias Schubert, socialnet 10/2010
 
»Eine Mahnung, die zu erwartenden Probleme und die nicht einfach zu lösenden Aufgaben realistisch, aber doch konsequent in den Blick zu nehmen.«
Jörg Schlömerkemper, SchulVerwaltung spezial 3/2011

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