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Anne Mai, Carla CapellmannwortloseGedichte |
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1. Auflage 2010, 112 Seiten, |
23,00 SFr |
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Was steckt hinter Worten, was in ihnen? Welche unterschiedlichen Gedanken, Gefühle, Geschichten können damit verknüpft werden, verbindet jeder ganz individuell mit ihnen? Welche vielfältigen Klänge und Sprachmelodien können sie erzeugen, je nachdem welche Worte man ihnen zur Seite stellt und wie man das tut?
Mit diesen Fragen spielen die beiden Autorinnen: Jedes Gedicht geht von einem Losungswort aus, entfernt sich von ihm, umkreist es, um am Ende zu ihm zurückzukehren. Voller Staunen erfährt der Leser, wie ein gemeinsames Kernwort facettenreich in viele Richtungen weisen oder auch verschiedene Stimmungen auslösen kann – aber nicht zwingend muss.
Entscheidend sind der Blickwinkel, aus dem es betrachtet wird, und das eigene Erleben, mit dem man es füllt. So sind sehr persönliche Gedichte entstanden, die dennoch – oft auch in formaler Hinsicht – offen sind und grenzüberwindend: humorvoll und ernsthaft, optimistisch und melancholisch, sinnlich und analytisch zugleich. Immer ist ihnen jedoch eine unglaubliche Sprach-Lust zu eigen, eine Sinnlichkeit und Wort-Spielfreude, die ansteckend ist.
Informationen zu den Autorinnen
anne mai
in hermeskeil geboren
lebt + schreibt
im saarland
veröffentlichungen
in anthologien und
literaturzeitschriften
carla capellmann
in jülich
- geboren -
lebt
am rhein und
schreibt //
veröffentlichungen in
literatur
:zeitschriften & anthologien
erstaunlich ruhig
sitze ich
nicht schwarz nicht
weiß
nicht weiter
meine geschichte
(heute)
grau
/ca/
erstaunlich ruhig
zwischen
schwüle + gewitter
blitzt auf
zorn
braut sich
verdruss
sträubt sich
unmut
erstaunlich ruhig
wird es kalt in mir
/am/