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Maria Stahlbleiben bis das eis uns trägtGedichte |
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1. Auflage 2009, 124 Seiten, |
22,00 SFr |
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»wer mich
töten wollte
müßte mir
die wörter nehmen
die
herzblut
getränkten …«
Maria Stahl erzeugt in ihren sehr persönlichen Gedichten eine intime, anrührende Stimmung voller Ruhe und Melancholie, die fast zum Innehalten zwingt.
Da haben Auseinandersetzungen mit prägenden Erinnerungen, mit dem eigenen Standort im Lebenskreislauf, mit Zweifeln, ob eingeschlagene Wege in der Rückschau die richtigen waren, ebenso Platz wie eine lebensweise Gelassenheit und das Ruhen in dem Bewusstsein der Geborgenheit, die der Andere geben kann. Daraus folgt die Erkenntnis der eigenen Stärke – aller Verletzlichkeit zum Trotz.
Die Autorin hadert nicht – sie fragt nach, stellt gegenüber und öffnet so auch den Leser für das bewusste Annehmen der scheinbaren Gegensätze von Sommer und Winter, Glück und Schmerz, Nähe und Einsamkeit.
Informationen zur Autorin
Maria Stahl, geboren und aufgewachsen in Vorarlberg, lebt seit 1991 im Südburgenland. Veröffentlichung von Gedichten und Prosatexten in Zeitschriften und Anthologien. Seit 1996 sind sechs Gedichtbände von Maria Stahl erschienen.
Sie ist u.a. Mitglied beim Österreichischen Schriftstellerverband und dem P.E.N.-Club
Rezensionen:
»Die Gedichte in diesem Buch sind Gedankensplitter, bewusst großteils ohne Überschriften, vielleicht um den Leser nicht durch einen Titel auf eine für ihn nicht stimmende Fährte zu führen, vielleicht um ihn selbst nachdenken zu lassen, vielleicht um ihn selbst finden zu lassen. Die Gedichte sind ohne Interpunktion, vielleicht um den Leser selbst ein Fragezeichen, einen Punkt oder einen Gedankenstrich setzen zu lassen, vielleicht um ihm die Möglichkeit zu schenken, selbst weiterdenken zu können, oder anders ausdenken zu dürfen.«
Herbert Jan Jaschka, Literarisches Österreich 2/2009
Gedichte