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Annette SiemesZahlen in MedienangebotenEine Studie zur Konstitution und Funktion medialer ZahlenwirklichkeitenBeiträge zur Kulturwissenschaft, Bd. 17 |
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1. Aufl. 2009, 358 Seiten, |
50,00 SFr |
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Als Bestandteil alltäglicher Kommunikationen sind Zahlen insbesondere in Medienangeboten maßgeblich an der Konstitution gesellschaftlicher Wirklichkeit beteiligt. Trotz ihrer ständigen Präsenz wurden sie aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht bislang keiner systematischen Betrachtung unterzogen. Die vorliegende Studie soll diese Lücke schließen.
Gestützt auf ein konstruktivistisch-systemtheoretisches Verständnis, das (Medien-)Kommunikation in einen Gesamtprozess der kommunikativen Konstitution sozialer Wirklichkeit einordnet, werden zunächst Grundlagen und Voraussetzungen der kommunikativen Verwendung von Zahlen aufgearbeitet und die Entwicklung von Konzepten des Zählens und Messens in den Kontext gesellschaftlicher Kommunikation gestellt.
In einer Inhaltsanalyse geht die Studie danach anhand umfassenden Textmaterials aus dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL der Frage nach, wie Zahlen im Rahmen der Entstehung kommunikativer Wirklichkeit eingesetzt und funktionalisiert werden.
Informationen zur Autorin
Annette Siemes, Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Slavistik und Osteuropäischen Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum. 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Ruhr-Universität Bochum, danach bis Ende 2004 in der Medien-, Markt- und Kommunikationsforschung tätig. Ab 2005 Forschung und Lehre an der Niederschlesischen Hochschule (DSW), seit 2008/09 am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft, Arbeitsstelle – Kommunikationsdesign, der Universität Wrocław sowie an der Hochschule für Sozialpsychologie in Wrocław. 2009 Promotion im Fachgebiet Medienkommunikation an der Technischen Universität Chemnitz.
Systemtheoretische und evolutionäre Grundlagen