Asketischer Komfort

Florentina-Aventura Freise

Asketischer Komfort

Das Londoner Servicehaus Isokon

Artificium – Schriften zu Kunst und Kunstvermittlung, hg. von Kunibert Bering, Bd. 29

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1. Auflage 2009, 224 Seiten
mit 49 schwarzweißen Abb.,
Broschur 15,8 x 23,5 cm
ISBN: 978-3-89896-321-3

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Nur wenigen ist das 1934 fertiggestellte ›Isokon‹ in London bekannt – das Servicehaus in Gestalt eines Ozeandampfers, in dem unter anderem Walter Gropius, Marcel Breuer und Agatha Christie gelebt und gearbeitet haben.

Wohnen scheint derartig selbstverständlich zu sein, dass leicht vergessen wird, was es eigentlich bedeutet, zu wohnen, und wie sich Wohnkulturen als Ensemble von Wohnformen und Wohninhalten herausbilden und entwickeln. In der vorliegenden Arbeit wird gezeigt, dass mit dem ›Isokon‹ die britische, kulturell tradierte Wohnkultur auf eine radikale Art und Weise in Frage gestellt und die Bedeutung des Wohnens über das Wohnprojekt neu reflektiert wird.
Während eines ihrer zahlreichen Aufenthalte in England wurde Florentina-Aventura Freise mit diesem Gebäude bekannt, dem sie fortan ihre ganze Aufmerksamkeit zuwandte. Neben Sekundärquellen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte, zur Geschichte von Wohnkultur und Architektur, zur ästhetischen Avantgarde im engeren Sinne und natürlich auch zum ›Isokon‹ und seinen Gründern sind es die wertvollen Primärquellen (Archivmaterial und Interviews), die die Autorin nutzt, um das Wohn- und Lebenskonzept ›Isokon‹ erstmals in seiner facettenreichen Gesamtheit zu untersuchen und wissenschaftlich aufzubereiten.

 


Informationen zur Autorin

Florentina-Aventura Freise studierte Kulturwissenschaft, Europäische Ethnologie und Kunstgeschichte an der Humboldt Universität zu Berlin sowie Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Pariser Sorbonne. Gegenwärtig lebt und arbeitet die Autorin aus Berlin in London.

 


 

 

Rezensionen:

»Und dann kommt plötzlich eine Arbeit wie Florentina Freises Studie über das Londoner Servicehaus Isokon und überrascht den Leser mit einem bisher völlig unbekannten Gebäude und einer noch gänzlich unerzählten Geschichte. Dass ›Asketischer Komfort‹ dabei auch noch eine gute Geschichte erzählt und mit dem Isokon-Gebäude des Architekten Wells Coates ein wahres Kleinod der Moderne präsentiert, macht die Entdeckung umso erfreulicher.«
AIT 1/2.2010

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