Salomos Söhne

Philomène Atyame

Salomos Söhne

Roman

Literaturen und Kulturen Afrikas, hg. von Yomb May, Bd. 8

1. Aufl. 2009, 196 Seiten
Broschur 13,8 x 21 cm
ISBN: 978-3-89896-303-9

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Philomène Atyame wurde am 3. Dezember im Bonner Derag Hotel mit dem »ADLER Award Special 2011« für ihr herausragendes Engagement für Afrika ausgezeichnet.
Nähere Informationen zur Preisverleihung finden Sie unter: www.facebook.com/AYF.Adler.Awards

Der Roman führt uns ins Kamerun der 1980er Jahre – in jene Zeit also, in der die große Wirtschaftskrise vielen die ökonomische Grundlage entzog und insbesondere die prekäre Situation der auf der Vielehe basierenden Großfamilien offenlegte.

Ada, das älteste Kind aus einer Vielehe in Mbaangok, dem Dorf der Yemezen, erzählt von dem Zusammenbruch ihrer Familie, von dem entscheidenden Wendepunkt des Jahres 1989, in dem sie nacheinander Urgroßvater, Vater, Großvater verliert, und von dem zwei Jahre später eintretenden Verlust ihrer Mutter.
Ada verfolgen diese bösen Erinnerungen bis in die Gegenwart, sie erlebt sie in ihrer eigenen Ehe als ein unvergessliches Trauma. Von ihrem Ehemann bekommt sie viel Trost und Verständnis, doch weiß sie, dass auch er, den sie als liebenden Gatten und fürsorglichen Vater ihrer zwei Töchter erlebt, jederzeit dem Weg König Salomos folgen kann.
 
 

Informationen zur Autorin

Philomène Atyame, geb. 1966 in Bertoua, Kamerun, studierte Germanistik an der Universität Yaoundé, wo sie 1990 die Licence-Prüfung ablegte. 1995 Magistra Artium, 2001 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Hamburg. Seit 2003 lehrt sie Germanistik an der Universität Yaoundé I. Salomos Söhne ist ihr drittes Prosawerk nach dem stark autobiographisch geprägten Roman Abengs Entscheidung (2002) und der Erzählung Mord ohne Anklage (2006), in deren Mittelpunkt das tragische Witwenschicksal einer kamerunischen Frau steht. Zuletzt erschien Die Geheimnisse meiner Zunge (2010).  

 

Rezensionen:

»Die Autorin schildert eindrücklich, wie beklemmend aktuell die Situation (der Frauen in einer polygamen Gesellschaft) auch heute noch immer ist. […] Ein sehr lesenswertes Buch.«
Lo'Nam. Das afrikanische Magazin, Februar/März 2010

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