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Carl-Peter BuschkühleDie Welt als SpielI. Kulturtheorie: Digitale Spiele und künstlerische ExistenzKunst und Bildung, hg. von Carl-Peter Buschkühle, Joachim Kettel und Mario Urlaß, Bd. 1 |
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1. Auflage 2007, 220 Seiten |
42,00 SFr |
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Ihr Vorteil: Beziehen Sie beide Bände im Paket zum Vorzugspreis von 37,50 Euro / 62,50 sFr (anstatt 44,00 Euro / 76,00 sFr) ! | |
62,50 SFr |
Die Welt als Spiel untersucht einflussreiche Aspekte der Gegenwartskultur und bestimmt davon ausgehend bedeutsame Herausforderungen und Eigenschaften einer zeitgemäßen künstlerischen Bildung. Im kulturtheoretischen ersten Band wird das Spiel als markantes Element der postmodernen Gesellschaft untersucht.
Dabei stehen nicht Eventkultur und elektronische Spiele im Vordergrund, vielmehr wird das Spiel als charakteristische Eigenschaft des selbstbestimmt handelnden Subjekts aufgefasst. In dem Maße, in dem fortschreitende Entwicklungen der digitalen Technologien auf unterschiedlichen Gebieten dieses humanistische Ideal gefährden, gewinnen Fragen nach Eigenschaften und Chancen eines schöpferischen Individuums und seiner Lebenskunst neue Bedeutung.
Auf der Grundlage dieser Überlegungen erforscht der kunstpädagogische zweite Band Merkmale einer künstlerischen Existenz und eines künstlerischen Denkens als Zielperspektiven für eine zeitgenössische künstlerische Bildung. Untersuchungen zur Gegenwartskunst im Bereich der neuen Medien sowie zur Theorie der künstlerischen Produktion vertiefen die Bestimmungen von Eigenschaften und Herausforderungen einer künstlerischen Pädagogik. Die Arbeit mündet in einer Theorie der Ziele, Inhalte und Methoden künstlerischer Bildung sowie in einer umfangreichen Darstellung ihrer Praxis, welche künstlerische Projekte zu unterschiedlichen Themen in verschiedenen Jahrgangsstufen vorstellt. Die Welt als Spiel unternimmt auf diese Weise den Versuch einer Grundlegung künstlerischer Bildung.
Carl-Peter Buschkühle, geb. 1957. Studium der Kunst, der Philosophie und der Erziehungswissenschaften in Paderborn, Wuppertal und Köln. 1986–2000 Kunst- und Philosophielehrer am Gymnasium der Benediktiner in Meschede/Sauerland, zugleich 1989–2000 Lehrbeauftragter für Kunstwissenschaft an der Universität Wuppertal. 1996 Promotion mit einer Arbeit zur Kunstpädagogik von Joseph Beuys. 2006 Habilitation an der Universität Koblenz-Landau zum Thema digitale Kultur und künstlerische Bildung. 2000–2007 Professor für Kunstpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Seit 2007 Professor für Kunstpädagogik an der Universität Gießen. Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Praxis der künstlerischen Bildung, philosophische Ästhetik und Kulturtheorie der Gegenwart, künstlerische Arbeit in den Bereichen Malerei und digitale Medien.
Rezensionen:
»Die Arbeit erweist sich als singuläres Kompendium und zugleich als Ausdruck eines innovativen mehr-perspektivischen Forschungsansatzes. Dem Autor gelingt es in hohem Maße, die kultur- und kunsttheoretische Perspektive mit der kreativitäts- und spieltheoretischen Perspektive zu verbinden, diese Synthese wiederum in die kunstpädagogische Perspektive einzubeziehen und unter medientheoretischen und medienpraktischen Gesichtspunkten zu konkretisieren. Beide Bände sind übrigens so angelegt, dass jeder auch eigenständig für sich genommen funktioniert und seine spezifische Zielgruppe anspricht. Dessen ungeachtet sind sie dringend als Ganzes zu empfehlen.«
Frank Schulz, BDK-Mitteilungen 1/08
»Kunst ist ein Prinzip, das Prinzip dieses Prinzips ist das Spiel und das Spiel ist die Art und Weise, in der das Subjekt heutzutage leben muss, um sich selbst und seine Handlungsfähigkeit ständig zu entwerfen. Wenn die Kunst also Buschkühle zufolge – und Buschkühle ist mit seinen prominenten Gewährsmännern im Gepäck äußerst überzeugend – die neue Mutter der verschiedenen Disziplinen ist, so ist dieser erste Band von ›Die Welt als Spiel‹ nicht nur allen Kunstvermittlern zu empfehlen, sondern jedem, der sich mit der Frage beschäftigt, wie Subjektivität im Zeitalter von Pluralisierung und Digitalisierung zu begreifen und zu gestalten sein könnte. Offen bleibt allein die Frage, welche Konsequenzen der aktive Pädagoge aus den dargelegten theoretischen Konstrukten für seine Unterrichtspraxis ziehen sollte. Zum Glück hat Herr Buschkühle ja noch einen zweiten Band geschrieben.«
Dana Braunert,www.lehrerbibliothek.de, Januar 2008
II. Kunstpädagogik: Theorie und Praxis künstlerischer Bildung
Beiträge zum Internationalen Symposium »Mapping Blind Spaces – Neue Wege zwischen Kunst und Bildung«. Museum für Neue Kunst im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe und Landesakademie Schloss Rotenfels 08.-10.10.2003
Beiträge zum Internationalen InSEA-Kongress »horizons/horizonte – insea2007germany«.
Pädagogische Hochschule Heidelberg und Pädagogische Hochschule Karlsruhe. 17. bis 20. Juli 2007
Neue Deutungen von Kreativität und ihre Relevanz für den Kunstunterricht
Elemente einer anderen Kunstpädagogik
Die Perspektive der Anthropoästhetik
Impulse für den Kunstunterricht