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Bettina Paust, Johannes Bilstein, Peter M. Lynen, Hans Peter Thurn (Hg.)Aufbauen – ZerstörenPhänomene und Prozesse der KunstMoyländer Diskurse zu Kunst und Wissenschaft, hg. von der Kunstakademie Düsseldorf und des Zentrums für Internationales Kunstmanagement CIAM (Köln) Eine Veröffentlichung des Joseph Beuys Archivs der Stiftung Museum Schloss Moyland (Bedburg-Hau), Bd. 1 |
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1. Auflage 2007, 128 Seiten, |
34,00 SFr |
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Aufbau und Zerstörung als sich permanent vollziehende Prozesse kennzeichnen seit jeher die menschliche Existenz: von Alltagsdebakeln bis zu kriegerischen Handlungen, von Naturkatastrophen bis zu Zivilisationsschäden.
Destruktive und konstruktive Kräfte bestimmen nicht nur das soziale Leben in Vergangenheit und Gegenwart, sondern prägen in ihrem ambivalenten Verhältnis Strömungen der Bildenden Kunst, Architektur und Musik. Zerstörung wird Grundlage künstlerischer Werke oder selbst zum kreativen Prozess, führt zur Vernichtung von Kunstwerken und wird Auslöser juristischer Auseinandersetzungen.
Erstmalig geht der vorliegende Tagungsband zentralen Fragen dieser einander bedingenden Grundkomponenten menschlichen Daseins nach.
Die Beiträge:
Lucian Hölscher: Die Zukunft zerstört die Vergangenheit. Zerstörungspotentiale in den Zukunftsentwürfen des 20. Jahrhunderts
Hans Peter Thurn: Gärtner und Hirten – Krieger und Totengräber. Kulturmetaphern zwischen Aufbau und Zerstörung
Johannes Bilstein: Die Kunst des Lehrens als Kunst der Zerstörung
Peter M. Lynen: Das ambivalente Verhältnis des Künstlers zum Recht. Am Beispiel von Joseph Beuys
Ernst Seidl: Zerstörungsphänomene in der Baukunst: Atektonik statt Dekonstruktion
Justin Hoffmann: Die Destruktionskunst der frühen 1960er Jahre
Bettina Paust: Die schöpferische Kraft des Feuers im Werk von Joseph Beuys
Andreas Jacob: Verschwindende Töne. Über Sinnkonstitution in der Musik
Peter Moritz Pickshaus: »Ich zerstöre, also bin ich«. Kunstattentate: Motive und Resonanzen
Aspekte der Aneignung in Kunst und Kultur