Der Zirkel des Schaffens

Lutz Schäfer

Der Zirkel des Schaffens

Neue Deutungen von Kreativität und ihre Relevanz für den Kunstunterricht

Artificium – Schriften zu Kunst und Kunstvermittlung, hg. von Kunibert Bering, Bd. 24

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1. Auflage 2006, 172 Seiten
mit 8 farb. und 20 sw-Abb.,
Broschur 14 x 21 cm
ISBN: 978-3-89896-250-6

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Ausgangspunkt des Buches ist die Frage, ob und wie Kreativität, die auf das innovative Potenzial des Subjekts setzt, gelehrt werden kann. Der Autor fordert einen Kunstunterricht, der sprachlich-begriffliches Lernen, Handlungswissen und bildlich anschauliches Wissen in einer Kreativitätsförderung integrieren soll, die in offenen Erfahrungsprozessen die persönliche Entfaltung der Schüler und Schülerinnen ermöglicht. Dabei plädiert er für eine Praxis des »offenen Feldes«, in der der Lehrer durch seine Aufgabenstellung wichtige Anstöße zur Themenfindung vermittelt. An konkreten Aufgabenanalysen wird demonstriert, wie sich die grundlegenden Entscheidungen des Lehrers über einen Lehrtypus in Aufgaben niederschlagen, die offene kreative Prozesse ermöglichen.

»Lutz Schäfer befürwortet ein pädagogisches Wagnis, das Lehrer nur selten eingehen. Mit den vorgelegten Fallbeispielen stellt er überzeugend und eindrucksvoll einen pädagogischen Weg dar, der sich ins Offene wagt und Ernst macht mit einer reflektierten künstlerischen Kreativitätsförderung, die sonst nur als pädagogische Floskel begegnet.«
Prof. Dr. Gundel Mattenklott

 


Informationen zum Autor

Lutz Schäfer, Dr. phil., studierte bei Stephan Balkenhol an der Kunstakademie in Karlsruhe Bildhauerei, ehe er einige Jahre als Fernsehjournalist arbeitete. Seit 1999 ist er Kunstlehrer und unterrichtet im badischen Bühl.

 


 

Rezensionen:

»Lutz Schäfers Buch leistet mit der Erschließung von Paulhans Psychologie der Erfindung und mit den Fallbeispielen aus seinem eigenen Unterricht einen wichtigen Beitrag zur pädagogischen Kreativitätsdiskussion und zur Fachdidaktik Bildende Kunst in Schule und Hochschule. Sein Lehr-Lern-Prinzip des ›offenen Feldes‹ dürfte Pädagogen ermutigen, ähnliche Wagnisse einzugehen und sich nicht widerstandslos auch im Kunstunterricht dem Diktat der Standards und Normtests zu beugen. […] Das Buch von Lutz Schäfer spricht Kunstlehrer allgemeinbildender Schulen ebenso an wie Fachdidaktiker der Bildenden Kunst an Hochschulen, Lehramtsstudierende mit dem Fach Kunst wie alle, die mit Kindern und Jugendlichen an künstlerischen Projekten arbeiten.«
BDK - inform 2/06

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