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István TatárMein 20. Jahrhundert – Leben und Gedanken eines ungarisch-jüdischen IntellektuellenMemoiren der Widersprüche – Nachdenkliches zur GeschichteForum Kultur/Brückenschlag – Die Harald-Koch-Buchreihe der Auslandsgesellschaft NRW, Bd. 5 |
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1. Auflage 2006, 124 Seiten, |
30,00 SFr |
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Ohne die Kenntnis der Vergangenheit ist die Gegenwart nicht zu verstehen und ohne die genaue Kenntnis der Gegenwart kann die Zukunft nicht richtig gestaltet werden. –
Mit dieser Überzeugung führt István Tatár die Leserinnen und Leser durch sein 20. Jahrhundert.
In seinen »Memoiren der Widersprüche« veranschaulicht er den engen Zusammenhang zwischen der Weltpolitik und seinem Leben, das die unfassbaren Widersprüche des vergangenen Jahrhunderts widerspiegelt, darunter das ungeahnte Grauen zwischen 1933 und 1945.
1920 in Budapest in eine Familie des jüdischen Bildungsbürgertums hineingeboren, schildert er mit Ironie und scharfem Blick für übergeordnete Zusammenhänge, wie sehr unser individuelles Schicksal nicht nur von Eltern und Erziehung, sondern auch von der Politik und dem Weltgeschehen bestimmt wird.
Rezensionen:
»Nachdenklich betrachtet der jüdische Ungar die Geschichte seines europäischen Volkes im 20. Jahrhundert an deren – scheinbar unvorhersehbaren – Widersprüchen und an seiner Biographie. Sein Zeugnis ist daher bedeutsam. Die Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. Dortmund hat gut daran getan, dem Buch von Istvan Tatár in ihrer besonderen ›Harald-Koch-Buchreihe‹ einen Platz zu geben.«
Fritz Hofmann, Geschichte, Politik und ihre Didaktik, Heft 3/4 2007
Memoirs of Contradictions – Ponderings on History