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Maria Stahlim federkleid der euleGedichte |
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1. Auflage 2006, 124 Seiten, |
21,00 SFr |
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»im federkleid der eule« – das sind Gedichte voller Melancholie und Leichtigkeit, voller Verzagen und Hoffnung, voller Liebe und Schmerz. Was wie ein Widerspruch klingt, ist jedoch durchaus konsequent, wenn man die Themen betrachtet, denen sich Maria Stahl in ihren Texten nähert.
Da geht es um Werden und Vergehen, sei es nun im natürlichen Kreislauf der Jahreszeiten, im menschlichen Lebens-Lauf oder auch im Umgang mit dem Gegenüber. Immer ist neben dem Sommer das Wissen um den Winter gegenwärtig, und Veränderungen und Neubeginn sind oft schmerzhaft, da sie immer auch mit Verlusten und wehmütigem Erinnern verbunden sind. Gleichzeitig bietet jedoch der bewusste Umgang mit diesem Wissen Möglichkeiten und Hoffnung.
Maria Stahls Sprache ist dabei nicht wehleidig oder resignativ, sondern schafft neben aller spürbaren Melancholie eine Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit, die den Leser einlädt, sich auf den Weg zu machen: durch Felder reifen Korns, an Plätze der Kindheit, ins Herz des Anderen, ins eigene Leben.
Informationen zur Autorin
Maria Stahl, geboren und aufgewachsen in Vorarlberg, lebt seit 1991 im Südburgenland. Veröffentlichung von Gedichten und Prosatexten in Zeitschriften und Anthologien. Seit 1996 sind sechs Gedichtbände von Maria Stahl erschienen.
Sie ist u.a. Mitglied beim Österreichischen Schriftstellerverband und dem P.E.N.-Club
Gedichte