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Nina KupczykAus der verbotenen StadtLyrik und Prosa |
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1. Auflage 2005, 92 Seiten, |
21,00 SFr |
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Über allem steht die Frage nach dem Lebens-Sinn: Woher komme ich, wohin gehe ich – gehe ich überhaupt freiwillig oder werde ich auf den Weg gebracht?
Dabei macht es kaum einen Unterschied, zu welcher Zeit und in welcher Kultur man geboren wurde, dieses existenzielle Bedürfnis nach Antworten bleibt universell.
Zu Beginn des Lebens wird der Mensch mit all seinen Fähigkeiten, Begabungen, seiner Emotionalität und seinen Möglichkeiten in die Welt geworfen, um sich zu formen, aber auch geformt zu werden. Leider wird er dabei nur allzu oft in ein Korsett gepresst, das ihm eigentlich zu eng ist.
Fast scheint es, als wolle Nina Kupczyk mit ihren poetischen Texten dieses Korsett sprengen, so wort-gewaltig, kraftvoll und emotional, manchmal fast körperlich spürbar ist ihre Sprache. Was tun wir uns und damit unserem Gegenüber an, dem anderen und damit wieder uns selbst? Wie sollen wir die richtige Richtung finden in dieser Welt der tausend möglichen Wege? Wie kann man diese Polarität von Schönem und Hässlichem, von Gut und Böse, ja von Genie und Wahnsinn ertragen?
Kupczyks Texte sind Elegien – auch, wenn nur ein Kapitel konkret so überschrieben ist. Aber das sind keine klagenden, wehmütigen, resignierenden Trauergesänge, das ist kein Wimmern, sondern ein lauter Schrei, befreiend, nach vorne schauend und von solch einer brillanten, expressiven und temporeichen Sprache getragen, dass einem manchmal fast schwindlig wird.
Informationen zur Autorin
Nina Alexandra Kupczyk, geb. 1975, wirkte seit frühester Kindheit in Fernseh- und Theaterproduktionen mit, erhielt eine Ausbildung in Violine, klassischem Ballett und Klavier. Nach dem Abitur zunächst Ausbildung zur Schauspielerin, danach Studium der Musiktheaterregie und der Psychologie. Seit 1995 Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften.