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Eva GöskenDie Hüterin der VerwandlungenÜber das Schöpferische in der TrauerAltern – Bildung – Gesellschaft, hg. von Ludger Veelken, Bd. 10 |
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1. Auflage 2003, 176 Seiten, |
27,50 SFr |
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Die Trauer befähigt den Menschen, eine schöpferische lebensbejahende Antwort auf die Erfahrung des Todes und das Wissen um die eigene Sterblichkeit zu geben. Als »Hüterin der Verwandlungen« ist die Trauer das Bindeglied im Prozess des »Stirb und werde«. Die Unfähigkeit zu trauern oder die Vermeidung der Trauer hingegen bergen die Gefahr in sich, dass dieser Zusammenhang schöpferischen Werdens zerreißt und Leben und Tod in den zerstörerischen Gegensatz von »Sein oder Nichtsein« geraten, sowohl individuell wie kollektiv.
Das vorliegende Buch setzt sich mit Trauer in diesem Spannungsfeld auseinander. Die Autorin verbindet dabei Erfahrungen aus der praktischen Trauerbegleitung mit der theoretischen Reflexion der Trauer unter kulturanthropologischen, entwicklungspsychologischen, philosophischen, soziologischen, kunsttheoretischen und literarischen Aspekten. Das Buch zeigt auch Ansätze einer neu sich entwickelnden Kultur der Trauer auf und reflektiert ihre Bedeutung für individuelle wie kulturelle Entwicklungsprozesse.
Informationen zur Autorin
Eva Gösken, Jahrgang 1956, Dr. phil., Diplom-Pädagogin, Kunsttherapeutin, Trauerbegleiterin, arbeitet an der Universität Dortmund im Arbeitsgebiet Soziale Gerontologie und Geragogik und seit 1995 in eigener Praxis als Trauerbegleiterin. Seit 2001 Erweiterung dieser Arbeit, vor allem um den Fortbildungsbereich, im Rahmen des von ihr mit gegründeten und geleiteten »Instituts für Trauerberatung und Persönlichkeitsentwicklung«.