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Peter RichterUnter wechselnder WolkenschichtLyrik |
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1. Auflage 2002, 88 Seiten, |
21,00 SFr |
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Kennzeichnend für Peter Richters Gedichte ist eine traumgleiche, sinnliche Sprache: Beim Lesen entsteht ein Gefühl, als säße man entspannt zurückgelehnt und mit geschlossenen Augen versunken auf einer Bank und lasse sich – von den umgebenden Sinneseindrücken berührt – auf eine Gedankenreise ein. Gerüche, Bilder und Geräusche erwecken Assoziationsketten, Erinnerungen und neue Bilder. Dabei erinnert Richters Sprache an die Feinheit und Leichtigkeit der Pinselstriche impressionistischer Maler; Worte und Bilder deuten eher an und lassen so genügend Raum für eigenes Eintauchen und Empfinden. Wechsel der Jahreszeiten, Vergehen und Werden in der Natur werden zum Sinnbild des Lebens für den Menschen, der im Einklang mit der Natur lebt, ihre wechselnden Impressionen einatmet und sich labt an den Geschichten, die sie erzählt – vergangene ebenso wie zukünftige, traurige ebenso wie fröhliche. Bezeichnend, dass ein Zyklus Persephone gewidmet ist: Auch sie, die als Mittlerin zwischen düsterem Totenreich und der Welt, Fruchtbarkeit und Vergänglichkeit steht, unterwirft sich einem regelmäßig wiederkehrenden Rhythmus. Und durchaus vergleichbar sind in Richters Gedichten sowohl Schwere, Düsterkeit und Wehmut des Winters spürbar als auch das Leichte, Helle und Unbeschwerte des Sommers.
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