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Angelika BöckelmannHörspiele für KinderKinderliteratur als Vorlage für Hörspiele – |
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1. Auflage 2002, 320 Seiten, |
44,00 SFr |
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Bekannte Kinderliteratur wird gern genutzt, um sie zu Hörspielen zu adaptieren und sie somit im größeren Rahmen zu kommerzialisieren. Jedoch ist ein gutes Kinderbuch kein Garant dafür, daß die Zweitverwertung ebenfalls eine hohe Qualität aufweist. Die Konsumtion oberflächlich konzipierter Adaptionen verhindert die Ausbildung eines differenzierten Hörgeschmacks der Kinder, während hörspielspezifisch gestaltete Adaptionen, die z. B. das Element der ›Stille‹ berücksichtigen, den Hörsinn sensibilisieren können.
Die hier vorliegende Studie zeigt auf, welche Bedingungen eine Adaption erfüllen muß, um dem Anspruch eines künstlerisch eigenständigen und kindgemäßen ›Hörwerks‹ zu genügen. Im ersten Teil werden zehn Analyse- und Bewertungskriterien für Hörspieladaptionen erstellt. Im zweiten Teil finden diese Kriterien praktische Anwendung: Es werden einige Hörspieladaptionen der Werke Otfried Preußlers untersucht, dazu zählen »Der Räuber Hotzenplotz«, »Die kleine Hexe« und »Der kleine Wassermann«.
Die Bewertungskriterien am Schluß des Buches dienen Eltern und Erziehern als Hilfe, ein Hörspiel bzw. eine Hörspieladaption für Kinder objektiv zu beurteilen.
Informationen zur Autorin
Angelika Böckelmann unterrichtet seit 20 Jahren an Grund- und Hauptschulen. Als Autorin von Kinder- und Jugendbüchern, aber auch als Verfasserin dramatischer Werke wie Theaterstücken und Hörspielen konnte sie Erfahrungen sammeln, die ihr in der vorliegenden Studie von Nutzen waren.
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