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Ulrike SchulzeHandlungslernen im Feld geriatrischer PflegeEin Konzept zur Initiierung von LernprozessenAltern – Bildung – Gesellschaft, hg. von Ludger Veelken, Bd. 1 |
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1. Auflage 1997, 312 Seiten, |
36,00 SFr |
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Die vorliegende Arbeit zum Handlungslernen im Feld geriatrischer Pflege zeigt zunächst die Problemstellungen in diesem Bereich auf. Geriatrie stellt sich als vernetztes System mit vielfältigen Interdependenzen dar, welchen innerbetriebliche Fortbildung Rechnung tragen muß.
Angebote, die sich allein an Pflegende richten, werden dieser Verwobenheit nicht gerecht, so daß alle am Geschehen beteiligten Berufsgruppen in den Lernprozeß eingebunden werden müssen, und zwar unter Beachtung ihres historischen ›So-Geworden-Seins‹ (normativ-kulturell), ihrer Gruppen- und Teamstrukturen, daraus resultierender Kommunikations- und Interaktionsformen (sozial-interaktional) sowie ihrer zukunftsweisenden zielorientierten Bedürfnisse und Motivationen (psychisch-motivational).
Die Autorin zeigt die besonderen Bedingungen, die aus der Arbeit mit älteren und alten Menschen erwachsen, aus sozialgerontologischer Perspektive auf und integriert sie in das Lernkonzept. Vor dem Hintergrund des Handlungslernens lassen sich die spezifischen Dimensionen innerbetrieblicher Fortbildung in der Geriatrie darstellen und in ein curriculares Gerüst übersetzen, das methodisch fundiert wird.
Ulrike Schulze, geb. 1962, ist Krankenschwester und Diplom-Pädagogin. Im Anschluss an ihr Studium mit dem Schwerpunkt Soziale Gerontologie und Geragogik an der Universität Dortmund war sie hauptberuflich in der Ausbildung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern tätig. Hiernach promovierte sie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Theologie und Philosophie der Universität Dortmund. Derzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Pflege der Fachhochschule Münster beschäftigt.