|
Johannes Bilstein, Winfried Kneip (Hgg.)
Curriculum des Unwägbaren
II. Die Musen als Mägde: Von der
Veränderung der Künste in der Schule
(Pädagogik: Perspektiven und
Theorien,
herausgegeben von Johannes Bilstein, Bd. 10)
1. Auflage 2007, 132 Seiten
m. Abb., Format 21 x 14 cm
ISBN 978-3-89896-372-5, Broschur, 19,50 Euro, 34,00 sFr
Best.-Nr. 372
Viele Künstlerinnen und Künstler haben in und um Schule
ein wirtschaftliches Betätigungsfeld gefunden. Als »Fremde«
geben sie kreative Impulse in ein sich selbst erhaltendes
System und eröffnen dadurch ein ästhetisches Lernfeld,
schaffen Möglichkeiten zur differenzierteren Betrachtung und
Wahrnehmung von Welt.
Soweit die Theorie. Was aber passiert mit Künstlern, die in
das adaptive System Schule kommen? Wie können sie es
schaffen, Fremde zu bleiben? Was geschieht mit ihrer Kunst:
Wird sie zur dienenden Disziplin, die pädagogische Zwecke
erfüllen soll, wie einst in der Antike, wo die Musen und die
Künste der »Königsdisziplin« Philosophie als Mägde dienen
mussten?
Die Beiträge des zweiten Fachkongresses der Yehudi Menuhin
Stiftung Deutschland öffnen im aktuellen Diskurs über
»ästhetische Bildung« den Blick auf Rolle, Haltung und
Funktion der Künstlerinnen und Künstler bei der Vermittlung
ihrer Kunst in Schule und Gesellschaft:
Tilman Allert: Töne auf der Wanderschaft – vom Schicksal
der Musik in der Vermittlung
Johannes Bilstein: Musen als Mägde
Friedrich Wolfram Heubach: »Jeder Mensch ist ein Künstler«
(Beuys) und »Kofferpacken – eine Kunst«. Die zunehmende
Verbreiterung und Vermittelung der Kunst und die Motive
dahinter – eine psychologische Polemik
Robert Klümpen: Hurra! Wir machen Kunst. Gedanken über ein
Verhältnis zwischen Kunst und Lehrer
Winfried Kneip: Die Kunst des Lernens
Eckart Liebau: Die Kunst der Schule
Jörg Zirfas: Die zwecklose Zweckmäßigkeit des Schultheaters.
Über Funktionalitäten, Disfunktionalitäten und
A-Funktionalitäten ästhetischer Bildung
|