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Lucien F. Trueb
Kinder der Quarzrevolution
(Editions »Institut l’homme
et le temps« – Musée International d’Horlogerie, La
Chaux-de-Fonds, Suisse)
1. Auflage 2008, 392 Seiten
mit 132 schwarzweißen Abbildungen, Format 28 x 18 cm
ISBN 978-3-89896-351-0,
Broschur, 32,00 Euro
Best.-Nr. 351
Vertrieb in der Schweiz nur
über:
Musée International d’Horlogerie, Rue des Musées 29, 2301 La
Chaux-de-Fonds
ISBN 978-2-940088-25-6 zum Preis von 48,00 sFr
Im Spätsommer 1967 wurden völlig unabhängig voneinander
am Centre Electronique Horloger in Neuchâtel (Schweiz) und
am Forschungszentrum der Seiko in Kami-Suwa (Japan) die
ersten Quarzarmbanduhren in Betrieb genommen. Ihre vor allem
in Japan vorangetriebene Kommerzialisierung löste in der
Schweizer Uhrenindustrie die größte Krise aus, die sie je
durchzustehen hatte. Sie saldierte sich mit dem Untergang
Hunderter von Unternehmen und dem Verlust von ca. 60 000
Arbeitsplätzen.
Der Autor hatte das Privileg, diese dramatischen Vorgänge
als Wissenschaftsjournalist aus nächster Nähe zu verfolgen.
Dreißig Jahre später und in einem völlig neuen Umfeld führte
er gut fünf Dutzend Gespräche mit Urhebern und Opfern der
elektronischen Zeitmessung. Sie wurden 2006 in seinem Buch
»Zeitzeugen der Quarzrevolution« veröffentlicht (ATHENA,
ISBN 978-3-89896-255-1).
In der Folge fand Lucien F. Trueb immer wieder neue,
faszinierende Gesprächspartner. So entstand das Projekt
eines Folgebandes, in dem die »Kinder der Quarzrevolution«
zum Zuge kommen – eine Revolution, die notabene ihre Kinder
nicht verschlungen hat. Sie wurden in vier Gruppen
aufgeteilt: Zeitzeugen der Krise, Architekten des Übergangs
sowie Manager der neuen Generation und Virtuosen der
Mikromechanik.
Marketingspezialisten und Uhrenkonstrukteure der
Spitzenklasse vollbrachten seit den 1980er Jahren wahre
Wunder. Sie brachten die Schweizer Uhrenindustrie wieder auf
Vordermann und entkoppelten die komplizierte (und
entsprechend kostspielige) mechanische Uhr weitgehend von
ihrer Funktion als Zeitmesser. Als Uhren getarnt, verkauft
man heute exklusiven Schmuck, raffiniertes Spielzeug und
Statussymbole, die man ständig am Handgelenk tragen kann.
Das Buch zeigt in Form von sechsundsechzig rein subjektiven
Selbstdarstellungen, wie es dazu kam.
Interviewt wurden:
Sepp Blatter, Jürgen Bock, Philippe Braunschweig, Hans
Brechbühler, Gregory Breitling, Jörg Bucherer, Bernard
Gallet, Erwin Girard, Thomas Gübelin, Hans Erich Hintermann,
Francis Jaquet, David Landes, Régis Meylan, John
Othenin-Girard, Christian Pfeiffer-Belli, Charles
Rufenacht,Frank Vaucher.
Luc Bauer, Hans Dill, Armin Frei, Louis Galie, Gérald
Charles Genta, André Greuter, Gerd Hermle, Artur Kamp, André
Krassoievitch, Fritz Leuenberger, Rolf Lochinger,
Claude-Daniel Proellochs, Erwin Sattler, Henri Schneider,
Klaus Schwab, Eric Vittoz, Edwin Volkart, Heinz Waldburger,
René Widmer.
Ronnie Bernheim, Christophe Berthaud, Michel Jordi,
Gerd-Rüdiger Lang, Jürgen Lange, Richard Mille, Erich Mosset,
Thierry Nataf, Peter Peter, Juha Pinomaa, Pascal Raffy,
Gisèle Rufer, Lothar Schmidt, François Zahnd.
Vincent Bérard, Christophe Claret, Cyrano Devanthey,
Philippe Dufour, Denis Flageollet, Stephen Forsey, Paul
Gerber, Beat Haldimann, Vianney Halter, François-Paul Journe,
Franck Muller, Roland Murphy, Giulio Papi, Michel Parmigiani,
Thomas Prescher, Jörg Spöring.
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