ATHENA Verlag - Rolf Duscha

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Kunibert Bering, Ulrich Heimann, Joachim Littke, Rolf Niehoff, Alarich Rooch

Kunstdidaktik

(Artificium – Schriften zu Kunst, Kunstvermittlung und Denkmalpflege, herausgegeben von Kunibert Bering, Bd. 15)

2., überarb. u. erw. Auflage 2006, 280 Seiten mit 124 schwarzweißen und 14 farbigen Abb., Format 23,5 x 15,8 cm
ISBN 978-3-89896-254-4, Broschur, 24,50 Euro, 42,00 sFr

Best.-Nr. 254

Die in diesem Band vorgelegten Überlegungen verstehen sich als eine Positionsbestimmung der Kunstdidaktik in einer sich rapide wandelnden Welt, in der Bilder in kulturellen Kontexten das Leben der heranwachsenden Generation immer intensiver bestimmen. In der sich herausbildenden Wissensgesellschaft werden Bilder zu entscheidenden Informationsträgern.

Das Fach Kunst ist das einzige im Kanon der Schulfächer, das das Bild als solches problematisiert. Dabei geht es um viele Bilder: die Bilder, die uns täglich umgeben, die Bilder, die als Bildquellen historisches Wissen eingefroren haben, die Bilder, die wir in uns haben. Es geht auch um das Bild, das wir von der Welt haben ebenso wie um utopische Bilder und um die Gestaltung von Bildern und Räumen. Deshalb spielen im Fach Kunst Gestaltungsprozesse und das Verhältnis der Bildmedien untereinander eine entscheidende Rolle.

Es ist an der Zeit, das Fach Kunst neuen Bereichen zu öffnen, seine Position in der Schule und in interkulturellen Kontexten einer globalisierten Welt zu verdeutlichen. Wichtige Impulse gehen dabei von der neurowissenschaftlichen Forschung aus, die das Verständnis von Wahrnehmung grundlegend verändert. Angesichts der radikalen Komplexität gegenwärtiger Lebensformen erscheint die Reflexion der angesprochenen Probleme im Horizont konstruktivistischer und systemtheoretischer Überlegungen vielversprechend.

Der Band erörtert ausführlich gegenwärtige Ansätze der Kunstdidaktik und den Umgang mit Neuen Medien, mit Film und Video. Tipps und Module für die Unterrichtspraxis werden gegeben. Personen- und Sachregister erschließen den Band.

»Das brandneue Buch reflektiert das Arbeitsfeld Kunstunterricht aus aktueller Perspektive. Neue Strömungen in der Didaktik, aber auch die wichtigsten neurophysiologischen Erkenntnisse sind aufgenommen und integriert. Dabei geschieht dieser Überblick und seine Reflexion behutsam und ausgewogen. [...]
Wer sich auf etwas abstrakterem Niveau, als es die alltägliche und konkrete Unterrichtsvorbereitung darstellt, über Standpunkte und Standorte der Didaktik unseres Faches orientieren und informieren will, sollte dieses Buch lesen und hin und wieder selbstkritisch zur eigenen Orientierung und Positionsbestimmung zur Hand nehmen.
Auch Anregungen zur Unterrichtspraxis erfahren die Leser, zum Glück jedoch nur als Impulse, ganz gewiss nicht als fertige Stundenrezepte. Der Anspruch des Buches liegt im informativen Überblick zur aktuellen Situation und zugleich im Angebot und in der Herausforderung, den eigenen Unterricht zu beleuchten und zu überdenken.«
Hartmut Preuß, BDK-inform 2/04

»Dem Autorenteam aus Schule, Studienseminar und Hochschule ist es mit dieser Publikation gelungen, Kunstpädagogik sowohl aktuell als auch verständlich, kompakt und zugleich komplex zu entwerfen und darzustellen. [...] Der Kunstunterricht in der Schule steht klar im Mittelpunkt dieser Kunstdidaktik. Die Aussagen lassen sich stets am Machbaren messen. [...]
Angesichts der geschilderten Qualitäten kann diese Kunstdidaktik allen empfohlen werden, die sich mit Kunstpädagogik auf der Höhe der Zeit befassen wollen.«
Georg Peez, BDK-Mitteilungen 1/2005

»Wenn das Buch auch nicht den Anspruch erheben kann, eine geschlossene und vollständige didaktische Theorie vorzulegen, so liefert es doch zum einen eine fundierte Orientierung im gesamten Arbeitsfeld heutiger Kunstpädagogik, zum anderen aber legt es darüber hinaus wichtige Argumentationskomplexe vor, die als Bausteine zur künftigen Konsolidierung unseres Faches brauchbar und nützlich sein werden. So kann das Buch durchaus als ›Grundbuch‹ für heutiges Didaktikstudium empfohlen werden. Hier ist eine Basis gelegt, die uns – seit Gunter und Maria Ottos ›Auslegen‹ – endlich einmal wieder ›Land‹ sehen lässt.«
Hubert Sowa, Kunst+Unterricht 301/2006

Bering, Heimann, Littke, Niehoff, Rooch: Kunstdidaktik
 

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